Amt stellt Gelder für Begegnungshaus in Malching bereit

Jutta Friedl erhält von Abteilungsleiter Josef Reidl (vorne l.) symbolisch 200.000 Euro Fördermittel für das neue Begegnungshaus. Auch Projektleiter Klaus Siebenhandl vom Amt (r.), Bürgermeister Georg Hofer (2.v.l.) und Pfarrer Jörg Fleischer freuen sich.

Abteilungsleiter Josef Reidl vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern kam mit guten Nachrichten nach Malching: das Amt stellt 200.000 Euro Fördermittel für den Umbau des alten Pfarrhofes zum Begegnungshaus in Malching bereit. „Ganz nach dem Motto ‚Innen statt Außen‘ stärken wir so den Ortskern“, so Reidl. Malchings 1. Bürgermeister Georg Hofer, Pfarrer Jörg Fleischer und Jutta Friedl vom Pfarrgemeinderat sind froh, dass damit ein großer Teil der Gesamtkosten von 547.300 Euro vom Amt übernommen werden. Die restlichen Kosten tragen die Diözese Passau, die Pfarrkirchenstiftung und die Gemeinde.

27.02.2019

Regierungsbezirk: Niederbayern

Die Bedeutung des historischen Pfarrhofs in Malching hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. War es ursprünglich ein Pfarrhaus mit Pfarrbüro und Pfarrerswohnung, ist es jetzt Treffpunkt für Vereine und Gruppen der Dorfgemeinschaft. „Wir wollen mit dem Kultur- und Begegnungshaus einen zentral gelegenen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft schaffen“, hob Reidl hervor. Denn: Viele Vereinen treffen sich hier, nachdem im Gasthaus Versammlungsräume nicht mehr zur Verfügung stehen.
Jetzt können die Arbeiten an der Fassade sowie Arbeiten im Erd-, Ober- und Dachgeschoss starten. Nach dem Umbau gibt es dann insgesamt 230 m² barrierefreie Nutzfläche im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss. Es entstehen ein großer, multifunktionaler Raum mit rund 55 m², ein flexibel nutzbarer Büro-Raum mit Küchenzeile, eine Bücherei, zwei Besprechungszimmer, ein Fahnenzimmer, WC-Anlagen sowie je ein Abstell- und Technikraum in beiden Stockwerken. Ein neuer Lift verbindet die Stockwerke. Laut Reidl schaffe man hier ein Modellprojekt für die Revitalisierung eines historischen alten Gebäudes unter der Prämisse, so weit wie möglich natürliche Baustoffe zu verwenden.
Auch rund um das Gebäude tut sich viel, denn das Amt fördert Umbaumaßnahmen und Aufwertung der Außenanlagen rund um das Kirchenareal und den alten Pfarrhof.

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