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  • Grundschüler pflanzen Holunder und Haselnuss

    • Erstellungsdatum: 28.05.2018
    • Regierungsbezirk:
      Unterfranken
Dass im Waldrand ganz schön was los ist, durften die Kinder der unterfränkischen Grundschule Werneck bei der Pflanzung eines Waldmantels erfahren. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Barbara Schreck-Herion, der Bürgermeisterin von Werneck Edeltraud Baumgartl und der Försterin Theresa Graser vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt tauchten die Kinder in die Welt des Waldmantels ein. Sie erfuhren von der Försterin Lia Stefke vom ALE Unterfranken, dass ein Waldrand ein besonderer Lebensraum ist. Spielerisch lernten die Kinder so kennen, welche Tiere und Pflanzen sich dort sehr wohlfühlen. Sie betonte auch, dass der Waldmantel seinem Namen gerecht wird: Er schützt nämlich die sich anschließenden Bäume vor Wind, Sonnenbrand, Austrocknung und Verlust von Nährstoffen. Bevor die Kinder mit Hacke und Spaten Hand anlegen durften, wurde ihnen erklärt, wie ein Bäumchen in den Boden eingebracht werden muss, damit es gut anwächst und sich zu einem großen Baum oder Strauch entwickeln kann. Gepflanzt haben die Schüler neben Holunder, Haselnuss und Wildbirne auch Heckenkirsche, Berberitze und Schlehe.

Ziel ist es, den zerstreuten Besitz zusammenzulegen, um größere Besitzstücke zu erhalten und damit die Möglichkeit zur besseren Pflege und Bewirtschaftung zu schaffen. Dazu gehört auch die Erschließung des ca. 70 ha großen Privatwaldes in Egenhausen. Die Waldrandpflanzung aus verschiedenen Baum- und Straucharten schloss sich an die Anpflanzung einer Eichenkultur an, die als Ausgleich für neu angelegte Wege entstand. Die freiwillige Landschaftspflegemaßnahme der Teilnehmergemeinschaft Egenhausen erfolgte im Rahmen der Waldneuordnung des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken. Die Fläche hierfür wurde vom Markt Werneck bereitgestellt.

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