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  • ILE Kulturraum Ampertal begrüßt Gäste aus dem Vinschgau

    • Erstellungsdatum: 31.10.2019
„Interkommunale Zusammenarbeit und Regionalentwicklung“ unter diesem Motto empfing der ILE Kulturraum Ampertal seine Gäste aus dem Vinschgau vergangenes Wochenende. Elf Südtiroler Kommunalpolitiker waren der Einladung gefolgt und machten sich, immer in Begleitung ihrer ansässigen Kollegen, auf, die Region kennenzulernen. Basiswissen über das ILE Programm vermittelten Rupert Popp, Konrad Springer und Guido Romor vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern.

Der Rundgang über die neue Ortsmitte Allershausen, das gemeinsame Abendessen bei bayrischen Schmankerln diente der Kontaktauffrischung und dem Kennenlernen. Mit viel Interesse lernten die angereisten Politiker die Geschichte und Kultur der Region kennen. Biogasanlagen, natürliche Kreisläufe, Biodiversität und das neue Förderprogramm Ökomodell - Region waren genauso Themen wie die Versorgung mit Energie und die Produktion von Lebensmitteln. Ökologische Ortsrandeinfassungen mit Streuobst erwiesen sich für die "Apfelerfahrenen Vinschgauer" ebenso spannend wie die Sicherstellung der Nahversorgung durch den Dorfladen in Paunzhausen. Beides sind auch für die italienischen Teilnehmer aktuelle Handlungsfelder in ihren Regionalprogrammen.

Herbstlich, in leuchtenden Farben empfing Hirschbach die Gäste. Die am Waldrand gelegenen Regenrückhaltebecken und weitere, nicht bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz erläuterte der Altbürgermeister Springer im Glanz des bunten gefärbten Mischwaldes. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher empfing im beeindruckenden Sitzungssaal des Freisinger Rathaus und freute sich sichtlich über den Austausch mit den Gästen.

Interkommunale Zusammenarbeit funktioniert in vielen Handlungsfeldern - so auch bei den Schulen. Das die Mitteschule Zolling ein gelungenes Beispiel ist, stellte Herr Bürgermeister Riegler heraus. Baulich und organisatorisch wurden viele vermeintliche Hindernisse überwunden und das Modell kann schon jetzt Erfolgsgeschichte schreiben. Zum Pflichtprogramm der vom Wein geprägten Südtiroler gehört selbstverständlich die Besichtigung eines Hopfenbetriebes. Auf Einladung durch Herrn Stanglmair aus Reichertshausen kletterte die Gruppe gemeinsam auf den Trocknungsturm und zeigte sich beeindruckt durch den überragenden Blick auf das tertiäre Hügelland.

Beim abschließenden Mittagessen im Kellergewölbe der Schlossbrauerei Au wurden neben Kontaktdaten auch Einladungen ausgetauscht. Der Pflege des kulturellen Austausches zwischen dem Kulturraum Ampertal und der Bezirksgemeinschaft Vinschgau steht demnach auch in Zukunft nichts im Wege.




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