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  • Spatenstich für Kernwegenetz

    • Erstellungsdatum: 30.09.2019
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat am Donnerstag in Welden der Bau des Kernwegenetzes offiziell begonnen. Umgesetzt werden nun die Wege zwischen dem Markt Welden und dem Ortsteil Reutern auf einer Länge von rund 1,2 Kilometer. Die Kosten für die Umsetzung belaufen sich auf etwa 481.000 Euro. Gefördert wird die Umsetzung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Höhe von 318.000 Euro.

„Der Markt Welden setzt als erste Gemeinde in Schwaben zwei Kernwege aus dem Interkommunalen ländlichen Kernwegenetz-Konzept um“, sagt Simone Hummel, ILE-Managerin in der Region Holzwinkel und Altenmünster. Umgesetzt werden nun die Wege zwischen dem Markt Welden und dem Ortsteil Reutern auf einer Länge von rund 1,2 Kilometer. Die Kosten für die Umsetzung belaufen sich auf etwa 481.000 Euro. Gefördert wird die Umsetzung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Höhe von 318.000 Euro.

Gerade die Landwirtschaft nutzt eine Fülle von kleineren Straßen für nötige Fahrten. Geht es auf dem Acker oder in den Wald, werden Wege befahren, an deren Zustand sich in den letzten Jahrzehnten wenig geändert hat. Doch speziell diese Wege sind es, die in dem Kernwegenetz größere Beachtung finden sollen. Zeitgemäß sind diese Wege längst nicht mehr, da heutzutage ganz andere Landmaschinen unterwegs sind als früher. Gesamtgewichte von bis zu 4 Tonnen, Achslasten bis zu 11,5 Tonnen und Geschwindigkeiten bis zu 60 Stundenkilometern werden bald Standard sein, sind aber viel zu hoch für solche Wege. Und genau an dieser Stelle soll das Kernwegenetz greifen. Seit Jahren fordert das Amt und auch die Landwirtschaft 3,5 Meter breite und ordentlich befestigte Kernwege.
Doch auch für andere Nutzer sind die Wirtschaftswege gedacht. Bürgermeister Peter Bergmeir betont die multifunktionellen Nutzung – auch durch Radfahrer und Wanderer.

Das Konzept wurde im Januar 2018 fertiggestellt und umfasst rund 70 Kilometer. Neben den Hauptwirtschaftswegen in den Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden wurden auch die weiterführenden Wege nach Villenbach und zum Markt Zusmarshausen geprüft. „Es war uns wichtig, dass diese Kernwege nicht an der Gemeindegebietsgrenze aufhören“, so Bauoberrat Andreas Pardun vom ALE Schwaben.

Auch wichtig für die Umsetzung der beiden Kernwege durch den Markt Welden: „Es war kein Flächenerwerb für diese Wege notwendig.“, so Bürgermeister Bergmeir. Die Baumaßnahme soll bis Ende November 2019 beendet sein.
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