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Was die Raistinger Bürgerinnen und Bürger an ihrer Gemeinde schätzen

Bürgerbeteiligung im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts

Raistingen Umfrage

LE.NA Bürgerumfrage in Raisting
© BZA

Nachdem im Sommer zunächst die Raistinger Kinder bei einer Fahrradtour ihre Sicht auf die Gemeinde deutlich machen konnten, wurde vom 06.10.2021 bis 03.11.2021 eine LE.NA-Online-Bürgerbefragung durchgeführt – mit überwältigender Beteiligung: 340 Bürgerinnen und Bürger haben teilgenommen und über 6.200 Bewertungen und 1.400 Kommentare abgeben.

Die oberbayerische Gemeinde Raisting (ca. 2.300 Einwohner) im Landkreis Weilheim-Schongau möchte sich auch in Zukunft gut und nachhaltig aufstellen und ihren Bürgerinnen und Bürgern eine attraktive Heimat bieten. Dazu wird in Raisting aktuell ein Gemeindeentwicklungskonzept erarbeitet, um auch für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein. Für die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzeptes ist eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein wesentlicher Baustein.

Nachdem im Sommer zunächst die Raistinger Kinder bei einer Fahrradtour ihre Sicht auf die Gemeinde deutlich machen konnten, wurde vom 06.10.2021 bis 03.11.2021 eine LE.NA-Online-Bürgerbefragung durchgeführt – mit überwältigender Beteiligung: 340 Bürgerinnen und Bürger haben teilgenommen und über 6.200 Bewertungen und 1.400 Kommentare abgegeben.

Mit insgesamt 25 Fragen in den Bereichen Siedlung, Infrastruktur, Landschaft, Wirtschaft, Soziales und Kommunikation wurde ein umfassendes Stimmungsbild eingefangen und das übergreifende Ergebnis ist sehr erfreulich: rund 85% der Teilnehmenden beurteilen die Lebensqualität in Raisting sehr positiv. Insbesondere der Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft, das ausgeprägte Vereinsleben sowie die Lage Raistings im einzigartigen Naturraum zwischen Ammersee und Alpen werden hervorgehoben.

Die Bürgerinnen und Bürger äußern aber auch konkrete Vorstellungen zur zukünftigen Entwicklung ihrer Gemeinde: der dörfliche Charakter soll erhalten, ortsbildprägende Gebäude vor dem Abriss bewahrt sowie vorhandene Baulücken geschlossen werden. Neue, altersgerechte und soziale Wohnformen sollen angedacht werden, um den Einheimischen – trotz der stark steigenden Immobilienpreise – auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum in ihrer Heimatgemeinde bieten zu können. Der Dorfladen sollte nach Möglichkeit erweitert werden, insbesondere das Angebot regionaler Produkte. Darüber hinaus wird der geringe Durchgangsverkehr im Ort positiv hervorgehoben, den Bürgerinnen und Bürgern fehlen aber trotzdem sichere Fuß- und Radwege. Hier ist der Wunsch nach mehr Tempo 30-Zonen und insbesondere einer Radverbindung nach Dießen a. Ammersee.

Mit ihrer umfangreichen Beteiligung an der LE.NA-Befragung haben die Raistinger Bürgerinnen und Bürger eine hervorragende Basis für die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzepts geschaffen. Mit dem Vitalitäts-Check werden aktuell vorhandene Baulücken und leerstehende Gebäude in der Gemeinde systematisch erfasst und mittels eines Denkmalpflegerischen Erhebungsbogens historische und ortsbildprägende Strukturen aufgenommen.

Im weiteren Planungsprozess sollen nun die Untersuchungs- und Befragungsergebnisse sowie die geäußerten Ideen und Vorstellungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konkretisiert, weiterentwickelt und aufeinander abgestimmt werden – die hohe Beteiligung an der LE.NA-Befragung zeigt jedenfalls: die Raistinger Bürgerinnen und Bürger haben Lust die Zukunft ihrer Gemeinde mitzugestalten.

Weitere Informationen zu LE.NA-Online-Befragung finden Sie auf der Website: www.lena.infoportal-land.de
YouTube-Video: LE.NA Bürgerumfrage in Raisting

17.01.2022

Regierungsbezirk: Oberbayern

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