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Kernthema: Wirtschaft Fit for Future

Durch den Bedeutungsverlust des traditionellen Krautanbaus mussten Arbeitsplätze in anderen Branchen entwickelt werden. Nach dem Motto "Fit for Future" oder "Energie aus der Region für die Region" hat sich Merkendorf mehreren ambitionierten Zielen verschrieben und neue hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

Visionen & Ziele von Bürgern und Gemeinde
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Ausbau der regionalen Wertschöpfung
  • Standortmarketing und durchdachte Flächennutzungsplanung
  • Aufbau eines Schulungszentrums für Energie-Berufe
  • Etablieren eines Marketingkonzeptes mit Broschüren, Imagefilmen, Kartierung
  • Ausbau von Know-how
  • Netzwerk zur Förderung einer nachhaltigen öklogischen Entwicklung
  • Interkommunale Zusammenarbeit

Besondere Maßnahmen und Aktivitäten
  • Ausweisung des "Energieparks" für ausschließlich zukunftsorientierte Energiefirmen
  • Ansiedlung von modernen Firmen im Energie-, Dienstleistungs- und Logistikbereich
  • Kooperation mit dem Landwirtschaftlichen Fortbildungszentrum der FH Triesdorf und der FH Ansbach nach dem Motto "Vom Krautbauern zum Energiewirt"
  • Aufbau und Betrieb von zwischenzeitlich neun Biogasanlagen für Strom und Wärme, die von landwirtschaftlichen Betreibergemeinschaften in neun Fernwärmenetze eingespeist werden
  • Etablierung einer "Energieakademie" als Schulungs- und Trainingsmöglichkeit für Handel und Handwerk auf dem Gelände des Energieparks
  • Etablierung des Projektes "Energieregion"

Erfolg

Die Stadt Merkendorf ist inzwischen Kompetenzzentrum für regenerative Energien und hat weit über 350 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon ca. ein Drittel in Ingenieurberufen. Dies wirkte sich im Jahr 2013 positiv auf die Einwohnerzahlen aus, die um zwei Prozent gestiegen sind. Neben der enormen regionalen Wertschöpfung (ca. 4.550.000 €) leistet Merkendorf einen bedeutsamen Beitrag zum Imagegewinn für die Region.

Kernthema: Energiewende/Klima Energie aus der Region für die Region

Nach dem Motto „Energie aus der Region für die Region“ hat sich Merkendorf mehreren ambitionierten Zielen verschrieben. Die umweltfreundliche Energieerzeugung soll in Merkendorf praktiziert und geschult werden. Dabei bietet die Symbiose aus landwirtschaftlichen Betreibergemeinschaften und modernen regenerativen Energieerzeugungsvarianten eine fördernde Wechselwirkung. Die „Arbeitsgemeinschaft Energieforum Merkendorf“ versteht sich als Netzwerk zur Förderung einer nachhaltigen ökologischen Entwicklung mit einem höchst möglichen Selbstversorgungsgrad in der Region.

Visionen & Ziele von Bürgern und Gemeinde
  • Ausbau der Eigenversorgung auf über 100%
  • Ausbau von Know-how im Bereich regenerative Energien
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Ausbau der regionalen Wertschöpfung
  • Aufbau eines Schulungszentrums für Energie-Berufe
  • Steigerung der Energieeffizienz

Besondere Maßnahmen und Aktivitäten
  • Gründung des Energieforum Merkendorf als regionales Netzwerk Ausweisung des „Energieparks“ für ausschließlich zukunftsorientierte Energiefirmen
  • Kooperation mit dem Landwirtschaftlichen Fortbildungszentrum der FH Triesdorf und der FH Ansbach
  • Aufbau und Betrieb von inzwischen acht Biogasanlagen für Strom und Wärme, die von landwirtschaftlichen Betreibergemeinschaften in acht Fernwärmenetze eingespeist werden
  • Sieben weitere Fernwärmenetze (Industriebetrieb, Energiepark, Gärtnerei, öffentliche Gebäude.…)
  • Bau und Betrieb von 250 privaten Dach-Photovoltaikanlagen, eines rapsölbetriebenen Biomasseheizkraftwerks (BHKW) und eines Wasserkraftwerks zur umweltfreundlichen Stromerzeugung
  • Bau einer Bürgersolaranlage auf den Dächern der Grundschule, der Schulsporthalle und dem Feuerwehrgerätehaus
  • Etablierung einer „Energieakademie“ als Schulungs- und Trainingsmöglichkeit für Handel und Handwerk auf dem Gelände des Energieparks
  • Informationsveranstaltungen und unentgeltliche Energieberatung für Privatleute
  • Jugendsommerprogramm „Energie macht Schule“
  • „Freiflächenphotovoltaikanlage Merkendorf“ auf einer Fläche von 5 ha
  • Energieeffiziente Straßen und Platzbeleuchtung

Erfolg

Die Stadt Merkendorf erreicht inzwischen einen Selbstversorgungsgrad bei Strom von 217%. Auf mehr als 7,2 Mio. Euro belaufen sich die damit verbundenen Erlöse aus der Einspeisevergütung. Daneben ist die Stadt Merkendorf inzwischen Kompetenzzentrum für regenerative Energien und mehr als 350 neue Arbeitsplätze, die im weiteren Sinne mit Energie verbunden sind, wurden geschaffen. Die jährliche Einsparung von CO2 beträgt 18.575 t

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