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Kernthemen

Kurzporträt

Die typisch fränkische Scheune mit einem Grundmauerwerk aus Sandsteinen und einem Fachwerkanteil wurde 1951 gebaut. Nach der Nutzung als Viehstall, Scheune und Getreidespeicher zerfiel das Gebäude zusehends. Ein Abriss kam für den Eigentümer nicht in Frage, folglich wurde die Scheune erfolgreich saniert und umgenutzt.

Geschichte des Objektes
Die typisch fränkische Scheune mit einem Grundmauerwerk aus Sandsteinen und einem Fachwerkanteil wurde 1951 gebaut. Nach der Nutzung als Viehstall, Scheune und Getreidespeicher zerfiel das Gebäude zusehends. Ein Abriss kam für den Eigentümer nicht in Betracht, folglich wurde die Scheune saniert und umgenutzt zu einer Wohnung für den Eigentümer, ein Büro und die Heizung mit Hackschnitzeldepot.

Motivation
Dem Bauherrn lag der Erhalt der zum landwirtschaftlichen Betrieb gehörigen Scheune sehr am Herzen. Die Familie hat am Hof schon mehrere Sanierungen und Erweiterungen durchgeführt, um den Geist des Anwesens zu erhalten. In der Scheune sollte das Raumgefühl erhalten bleiben, also großzügige Räume entstehen die modern und hell sind und dennoch aktuellen energetischen Ansprüchen genügen. Die Dorferneuerung half dabei, die Umnutzung in die Tat umzusetzen.

Sanierungsgeschichte

Planung und Partner
  • Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken

Bauverlauf und Besonderheiten
  • Umbau der Scheune in überwiegender Eigenleistung
  • Bei der Materialauswahl und der Gestaltung wurde auf eine regionaltypische Ausführung geachtet. Dabei sind sowohl traditionelle als auch moderne Materialien eingebaut worden.
  • Im Dach wurden Schleppgauben aufgesetzt, um mehr Helligkeit in die Räume zu bekommen.
  • Auf der Hofabgewandten Seite wurden große Panoramafenster eingebaut, die sich gut in das Ensemble einfügen und einen wunderbaren Blick in die Landschaft erlauben.
  • Es wurde eine Hackschnitzelheizung für die Versorgung aller Gebäude eingebaut. Das Hackschnitzeldepot befindet sich nun in einem Teil der umgebauten Scheune.

Bauzeit
Der Baubeginn war im Mai 2003 und der überwiegende Teil der Arbeiten war im Dezember 2005 abgeschlossen. Der endgültige Abschluss war für Ende 2008 geplant.

Finanzierung

Gesamtkosten etwa 330.000,- €.
Förderung 30.700 €

Meilensteine

Auszeichnungen und Preise
  • Anerkennung im Wettbewerb Staatspreis 2009 „Dorferneuerung und Baukultur“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Resümee

SDL-Inform
Die sanierte und umgenutzte Scheune ist ein weiteres Beispiel, wie in einem landwirtschaftlichen Anwesen nicht mehr benötigte Gebäude einer neuen Bestimmung zugeführt werden können. Die Dorferneuerung ist ein gutes Mittel, solche Projekte und Ideen umzusetzen. Mit diesem Objekt wurde nicht nur das landwirtschaftliche Ensemble erhalten und aufgewertet, sondern auch moderner Wohnraum geschaffen und das Ortsbild mit einem neuen Akzent geprägt.

Ansprechpartner

Johannes Strobl
Objektadresse:
Greimersdorf
Gonnersdorfer Weg 3
90556 Cadolzburg

Tel.: 0 91 03 / 453

Kernthema: Baukultur

Die typisch fränkische Scheune mit einem Grundmauerwerk aus Sandsteinen und einem Fachwerkanteil wurde 1951 gebaut. Nach der Nutzung als Viehstall, Scheune und Getreidespeicher zerfiel das Gebäude zusehends. Ein Abriss kam für den Eigentümer nicht in Frage, folglich wurde die Scheune erfolgreich saniert und umgenutzt.

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