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Oberschneiding

Wachsen mit Werten

© Amt der ländlichen Entwicklung

Die niederbayerische Gemeinde Oberschneiding liegt im Landkreis Straubing-Bogen. Sie besteht aus 34 Ortsteilen mit dem Hauptort Oberschneiding. Für die ca. 2850 Einwohner gab es in der Gemeinde kaum hochwertige Arbeitsplätze. Ein altes, leer stehendes Lagerhaus mit hohem Siloturm prägte den Ortseingang von Oberschneiding und auch im Ortszentrum gab es Leerstände.
In enger Kooperation mit dem Oberschneidinger Unternehmer Bernhard Pichler entstand die Idee für ein IT- und Bildungszentrum, um Gebäude und Fläche einem neuen Verwendungszweck zuzuführen.
Auf der Suche nach weiteren Kooperationspartnern nahm die Kommune u. a. Kontakt zum Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern und zur Leader-Aktionsgruppe (LAG) am Landratsamt Straubing-Bogen auf.

Meilensteine

Die Gemeinde Oberschneiding erwarb sowohl das Grundstück mit den ehemaligen Lagerhausgebäuden am Ortseingang (2009) als auch das leer stehende, denkmalgeschützte ehemalige Gasthaus „Zur Post“ im Ortskern (2012).

Weitere Meilensteine waren:
  • Abbruch des alten Lagerhauses samt Lagerhallen
  • Neubau eines IT- und Bildungszentrums unter Beibehaltung des ehemaligen Siloturms
  • Gestaltung des Umfeldes des Gründerzentrums und des Parkplatzes
  • Förderung des Projekts durch Gelder aus dem EU-Förderprogramm Leader-Programm (EU-Mittel), dem Dorferneuerungsprogramm, Zuschüsse vom Landkreis und der Universität Passau
  • Investitionen der Firma Informare
  • Konstruktive Zusammenarbeit mit der Hochschule Deggendorf und der IT-Schule Plattling
  • Konstruktive Zusammenarbeit aller relevanten Partner; koordinierte Abstimmung der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten
  • Anlaufpunkt für Bürger/innen und Vereine für nichtkommerzielle Bildungsangebote und größere Veranstaltungen
  • Einleitung einer einfachen Dorferneuerung für den Ortseingang von Oberschneiding durch das ALE Niederbayern (2010)
  • Auftakt- bzw. Informationsveranstaltung zur umfassenden Dorferneuerung Oberschneiding mit Bildung des Arbeitskreises „Schneidinger Mitte“ (Nov. 2013)
  • Seminarteilnahme an der Schule der Dorf- und Landentwicklung Plankstetten (Mai 2014)
  • Generalsanierung des ehemaligen Gasthauses „Zur Post“ und Schaffung eines modernen Gebäudes mit Wohn- und Gewerbeflächen in der „Schneidinger Mitte“ (2013-2014)
  • Öffentliche Anerkennung:
    • Staatspreis 2013 „Dorferneuerung und Baukultur“ des Bayer. Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    • Bayerischer Qualitätspreis 2013 in der Kategorie „Wirtschaftsfreundliche Gemeinde“ des Bayer. Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie


Resümee

Der Gemeinde Oberschneiding ist es gelungen, Rahmenbedingungen für hochwertige Arbeitsplätze und ein Kompetenzzentrum für IT-Oberflächenanwendungen zu schaffen. Die Voraussetzungen für zusätzliche Gewerbeansiedlungen und eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung sind gelegt, erste Erfolge sind erkennbar. Die Kooperation mit der Hochschule Deggendorf sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze setzen attraktive Anreize für den Zuzug junger Familien. Zudem erhielt die Einwohnerschaft einen neuen kulturellen Anlaufpunkt.
Neben der Neugestaltung des Ortseingangs wurde auch die Ortsmitte von Oberschneiding deutlich aufgewertet. Das moderne Nutzungskonzept der generalsanierten „Schneidinger Mitte“ sorgt für eine deutliche Belebung des Ortskerns mit vielen Geschäften und Dienstleistern. Oberschneiding ist ein herausragendes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit öffentlicher und privater Kooperationspartner. Die Gemeinde hat sich zu einem sehr attraktiven Wohn-, Gewerbe- und Bildungsstandort entwicklet.

Ansprechpartner

1. Bürgermeister Ewald Seifert
Pfarrer-Handwercher-Platz 4
94363 Oberschneiding

Tel.: 0 94 26 / 85 04 - 22
Fax: 0 94 26 / 85 04 - 33
info@oberschneiding.de
www.oberschneiding.de

IT- und Bildungszentrum Oberschneiding (EF.EU)
www.ef.eu

Hinweis: Video zur Dorfentwicklung Oberschneiding siehe Aktuelles/Videos!

November 2014

Regierungsbezirk: Niederbayern

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